HomeINVESTZukunftsfähige Finanzdienstleistungen sind nachhaltige Finanzdienstleistungen

Zukunftsfähige Finanzdienstleistungen sind nachhaltige Finanzdienstleistungen

Zukunftsfähige Finanzdienstleistungen sind nachhaltige Finanzdienstleistungen

Die globale Umwelt- und Nachhaltigkeitsagenda ist gesetzt. Die Ausrichtung von Investitionsentscheiden auf Umweltübereinkommen ist zum Wettbewerbsfaktor geworden. Auch für Pensionskassen gewinnt zukunftsorientiertes Investieren an Bedeutung.

Für die Schweiz gilt mit Blick auf das Jahr 2030, die Ziele der Agenda 2030 (Sustainable Development Goals) und mit Blick auf das Jahr 2050, das Ziel des Pariser Klimaübereinkommens (Netto-Null-Treibhausgasemissionen) zu erreichen. Dabei sollen die Finanzströme klimaverträglich ausgerichtet werden.

Finanzströme sollen klimaverträglich ausgerichtet werden

Bereits heute ist die Ausrichtung von Finanzierungs- und Investitionsentscheiden auf die Ziele der nachhaltigen Entwicklung und der globalen Umweltübereinkommen zum Innovations-, Geschäfts- und Wettbewerbsfaktor geworden. Sustainable Finance bewegt sich von der Nische zum Mainstream. Eine neue Ära für die Finanzindustrie ist angebrochen, in der ‘Sustainable Finance’ zu «new conventional wisdom» wird.

Immer mehr Kunden wollen nachhaltig investieren

Der wichtigste Treiber für das Marktwachstum von Sustainable Investments ist die steigende Kundennachfrage, insbesondere von institutionellen Anlegern wie Pensionskassen und Versicherungen. Aber auch wohlhabende Privatkunden, insbesondere die (Ultra) High-Net-Worth-Individuals, wollen nachhaltig investieren. Selbst die breitere Privatkundschaft im Retailbanking setzt vermehrt auf nachhaltige Investments, wobei hier vor allem die Frauen eine besonders hohe Affinität zum Thema zeigen.

Vorgehensweise zur Verankerung von Sustainable-Finance-Kompetenzen fehlt

Um angesichts der steigenden Kundennachfrage nach Sustainable Finance und der wachsenden Erwartung von Politik und Öffentlichkeit an den Finanzsektor einen Beitrag zum Wandel zu leisten, ist es zentral, dass Finanzdienstleister die Kompetenzen ihrer Arbeitskräfte in diesem Bereich stärken. Heute geschieht dies nur punktuell, in einzelnen Instituten, und im Rahmen von einzelnen Ausbildungsmodulen.

Bei den meisten Akteuren fehlt jedoch eine integrierte Vorgehensweise, um Sustainable-Finance-Kompetenzen über das ganze Finanzinstitut (von Front- bis Back-Office) zu verankern. Das sind die Ergebnisse der Studie «Nachhaltigkeit in der Aus- und Weiterbildung im Finanzbereich in der Schweiz». Sie wurde vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Organisation Swiss Sustainable Finance (SSF) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen PwC produziert.

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