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Folgt der grosse Immobilienmarkt-Crash im Winter 2020?

Folgt der grosse Immobilienmarkt-Crash im Winter 2020?

In seinem Video «Wie sich der Immobilienmarkt-Crash ereignen wird» erklärt der erfahrene Immobilienmarktexperte, CEO der ‘Forward Thinking Group UK’, Redner und Best-Seller Autor Neil McCoy-Ward die 7 Phasen eines Immobilienmarkt-Crashs:

  1. Spekulation am Immobilienmarkt, was die Hauspreise zunächst stark steigen lässt.
  2. Tiefe Hypothekarzinsen aufgrund eines Tiefzinsumfelds, weshalb viele Leute eine Hypothek aufnehmen.
  3. Ein aufwändiger Lebensstil, der zur Überschuldung führt, und das Bruttoinlandprodukt vor der Krise aufbläht.
  4. Eine Krise, die unerwartet auftritt, so wie die Corona-Krise. Plötzlich kehren sich die Regeln um: Hohe Anzahlung für eine Immobilie, Bonität muss hoch sein, Arbeit sollte garantiert sein. Das erschwert vielen Immobilieninteressenten den Kauf.
  5. Die Rezession und damit die Arbeitslosigkeit steigen, während die Löhne sinken. Das Angebot an Häusern auf dem Markt vergrössert sich schlagartig und die Preise dafür sinken, weil die Nachfrage fehlt.
  6. Die Zentralbanken eilen zur Rettung herbei. Sie senken die Zinsen, was derzeit kaum mehr möglich ist. Sie unterstützen ins Strudeln gekommene Finanzinstitute. Sie stützen die Märkte durch den Aufkauf von Wertpapieren und Schuldverschreibungen.
  7. Hier würde normalerweise der Immobilien-Crash einsetzen. Doch ist etwa die US-Zentralbank eingeschritten, und hat die ‘Mortgage Forbearance’ ermöglicht: Dadurch können Hypothekarschuldner mit der Tilgung ihrer Raten für einige Monate aussetzen. Zurzeit liegt diese Mortgage Forbearance-Rate offenbar bei 9%. Endet dieses Programm, müssen die Hypothekarschuldner ihre Immobilie entweder an die Bank zurückgeben, oder sie auf dem freien Markt verkaufen. Doch dann wahrscheinlich zu weit niedrigeren Preisen als sie zuvor «Wert» war.

7a. Die erste Periode dieses Rückzahlungsaufschubs (Hypothekennachsicht) endet laut Neil McCoy-Ward im September 2020 (April, Mai, Juni plus 90 Tage). Danach rechnet er damit, dass eine grosse Zahl an Immobilien zurück auf den Markt geworfen wird.

7b. Die zweite Periode folgt im Anschluss (Oktober, November, Dezember plus 90 Tage), dauert demnach also bis März 2021.

Er rechnet damit, dass im Dezember und Januar 2021 die meisten Häuser auf den Markt kommen werden. Panikverkäufe, um dem totalen Preiszerfall zuvorzukommen, würden letztlich zum Immobilienmarkt-Crash führen!

Er räumt ein, dass die Zentralbank das Programm noch einmal verlängern könnte, doch das würde nur eine Verzögerung des Immobiliencrashs bedeuten!

Ihm ist weiter aufgefallen, dass viele Institute damit begonnen hätten, ihre Hypotheken auszulagern, und manche ihrer Produkte gar vom Markt genommen hätten. Auch sei es massiv schwieriger geworden, noch eine Hypothek zu erhalten. Weshalb? Weil die Banken damit rechneten, dass die Immobilienpreise in den kommenden Monaten stark sinken würden!

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